Kostenloses WLAN in Bussen der RSVG

Marcus Kitz (Aufsichtsratsvorsitzender der RSVG) und Michael Reinhardt (RSVG-Geschäftsführer)

Das Busfahren wird für Fahrgäste der Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft mbH (RSVG) jetzt noch attraktiver: Die RSVG testet kostenloses WLAN ab sofort in drei Fahrzeugen der Flotte. Weitere drei Busse werden in den nächsten Wochen mit WLAN ausgestattet.

Die ausgerüsteten Fahrzeuge sind mit einem großen WLAN-Symbol – ergänzend zum regulären Design der Hybridbusse – gekennzeichnet.

Jeder Fahrgast hat die Möglichkeit sich mit seinem mobilen Endgerät im WLAN der RSVG einzuloggen und im Internet zu surfen. So kann die Fahrzeit zum Informieren, Arbeiten oder zur Übermittelung von Nachrichten genutzt werden, ohne dabei das eigene Datenvolumen zu verbrauchen.

Zur Verbindungsfreigabe sind nach Auswahl des WLAN-Netzwerks mit der Bezeichnung „RSVG“ die Nutzungsbedingungen zu akzeptieren. Ein Passwort ist beim Login nicht erforderlich. Nach der Anmeldung bleibt der Fahrgast fahrzeugübergreifend für ca. 7 Tage eingeloggt. Nach Ablauf der Frist müssen die Nutzungsbedingungen erneut akzeptiert werden.

Datenvolumen, Surfzeit und Geschwindigkeit sind zunächst unbegrenzt, werden aber gegebenenfalls im Verlauf der Testphase angepasst. Die Surfgeschwindigkeit ist abhängig von der Performance des Mobilfunknetzes, in welchem sich die Busse bewegen. Die Verbindungsgeschwindigkeit wird zwischen den sich im Bus befindlichen Nutzern aufgeteilt.

„Im Verlauf der Testphase wollen wir zunächst Erfahrungswerte über gebietsbezogene Empfangs-bedingungen, über die Zuverlässigkeit der eingesetzten Technik und über die Performance des WLANs in Abhängigkeit von der Anzahl der Nutzer sammeln. Hiernach soll über die Ausstattung weiterer Busse mit WLAN entschieden werden“ erklärt RSVG Geschäftsführer Michael Reinhardt. Um ein möglichst differenziertes Ergebnis – vor allem im Unterschied zwischen städtisch und ländlich geprägtem Bereich – zu erhalten, werden die Busse auf verschiedenen Linienwegen eingesetzt.

Der RSVG-Aufsichtsratsvorsitzende, Marcus Kitz, zeigt sich erfreut über die technische Weiterentwicklung. Theoretisch verfügen alle unsere in diesem Jahr beschafften 66 Hybridbusse über die notwendigen technischen Voraussetzungen mit WLAN ausgestattet zu werden. „Wenn die Fahrgäste die Fahrzeit online nutzen können, wird der ÖPNV auch für viele Berufspendler attraktiver“ sagt Kitz.

Neben dem kostenlosen Internetzugang verfügen die Hybridbusse über USB-Ladeanschlüsse, sodass auch eine Stromversorgung und Aufladung der mobilen Geräte während der Fahrt ermöglicht wird.