Schwerpunktkontrolle gegen Schwarzfahrer

Mit einer Schwerpunktkontrolle ist die Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft mbH (RSVG) am vergangenen Mittwoch gegen Schwarzfahrer vorgegangen.

Die Schwerpunktkontrolle wurde in Zusammenarbeit mit der Polizei am Bahnhof Troisdorf-Spich durchgeführt. Dabei waren insgesamt 9 Fahrausweisprüfer beteiligt. Die RSVG geht mit den Fahrausweiskontrollen gegen Schwarzfahrer vor, die sich auf Kosten der zahlenden Fahrgäste die Beförderung erschleichen. Schwarzfahrern droht ein erhöhtes Beförderungsentgelt in Höhe von 60 € und Wiederholungsfall sogar eine Strafanzeige.

„Beförderungserschleichung ist ein Straftatbestand und führt bei der RSVG zu Fahrgeldausfällen. Wir gehen daher entschlossen gegen Schwarzfahrer vor. Leider sind durch die Kontrollmaßnahmen auch Fahrgäste betroffen, die mit gültigen Fahrausweisen unterwegs sind. Für die Geduld und das Verständnis für die Kontrollen danken wir unseren Fahrgästen“, so Volker Otto, RSVG-Geschäftsführer.

Die Kontrollen am Spicher Bahnhof verliefen ruhig. Das ist nicht immer so, häufig werden Kontrolleure angepöbelt oder die Aufnahme der Personalien behindert. Die RSVG hatte deshalb die Unterstützung der Polizei organisiert. „Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit mit der Polizei. Das hat bei der Kontrolle sehr geholfen“ sagte Otto.  

Die RSVG-Prüfer beanstandeten rund 22 fehlende oder ungültige Fahrausweise. Zur tatsächlichen Anzahl der Schwarzfahrer kann die RSVG noch keine Angaben machen. Fahrgäste, die persönliche Zeitfahrausweise lediglich zu Hause vergessen haben, können die Tickets innerhalb von 14 Tagen nachzeigen und gelten dann nicht als Schwarzfahrer.